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Östringer Prunksitzung 2018 übertrifft alle Erwartungen

 

Sie haben es sich vorgenommen und sie haben es geschafft: Pünktlich vor Mitternacht holte Sitzungspräsident Markus Bender alle Aktiven zum großen Finale auf die Wicker Wacker-Bühne – das offizielle Programm der Prunksitzung war zu Ende. Non Stop närrische Unterhaltung der Östringer Karnevalsgesellschaft hatte fast fünf Stunden lang Cowboys und –girls, Hippies, Zuckerwättchen, Bären, Zigeuner, Römer, Katzen und andere Gäste aufs Köstlichste amüsiert. Ein erstes Hoch auf dem Stimmungsbarometer produzierte die Spaßmacher Company aus Mainz mit ihrer Mitsing- und Mitklatsch-Vorstellung über Shoppen und Schoppe, Fußball und Weber-Grill, eben das, was Mann und Frau so bewegt.

 

„De Maddin“, schon bestens bekannter „Gmoiarweider“, kalauerte Anekdötchen aus dem Rathaus und vergaß auch nicht die schon obligatorischen Sticheleien Richtung Stadtteil „Oudne“ (Odenheim). Aus der Nachbargemeinde Mingolsheim (und Umgebung) waren „Die Schönen und der Ries“ angereist, die bei einem musikalischen Work out – von Hot Spot bis Hormon Yoga – und Karl-Hubert Ries am Klavier über Örtliches und Überörtliches tratschten. Ihre Premiere auf einer Faschingsbühne feierten „Bert und Roy“, zwei Komödianten aus Bad Salzuflen und Las Vegas, die mit eigenwilliger Interpretation bekannter Songs und – nun ja – „sehr individuellem“ Tanzstil und wildem Klamauk erheiterten.

 

Mit ihren 113 Jahren und als „letzte Überlebende aus Heesters Krabbelgruppe“ ist „S’Frollein Baumann“ alias Markus Weber aus Weinheim schon eine „Antiquität“ und mit den Geschichten über ihre Erlebnisse mit Freundin Lisbeth zum Beispiel im Dessousladen eine Garantin für zahlreiche Lachsalven. „Die jungen Wilden“ – die jungen Elferräte und Mädels aus der Funkengarde – zeigten gekonnt einen Fernsehabend und zappten von der Tagesschau übers Supertalent zu Wetten dass, Herzblatt und Werbung, und ließen für die Helene Fischer-Show sogar eine Helene von der Bühnendecke schweben. „Isch resch misch nimmer uff“ nahm sich Andreas Schwerer als Pfälzer Winzer vor und plauderte sich doch mit seinen Beobachtungen übers Neubaugebiet mit „Veganiern“ und die Jugend von heute in unterhaltsame Rage. Laut und schräg hämmerten die Stobbel Hobblä Guggemusiker aus Forst ihre Musik vom Gehörgang in die Bewegungsmuskulatur und trieben gar den Elferrat zur Polonaise durch die voll besetzte Hermann-Kimling-Halle.

 

Für Tanzbewegungen des Publikums sorgte „Happy Hour“ mit ihrem Partysound und Frontman Jens Heidelberger, während die Garden, von den jüngsten, den „Küken“ -trainiert von Lara Sinibaldi und Vanessa Mächtel- , über die Präsidentengarde - Trainerin Ana-Lena Grimberg) und die Funkengarde - Trainerin Francesca Rosa - bis hin zu Tanzmariechen Lara Sinibaldi - trainiert von Jennifer Ehrmann und Markus Schieber – lächelnd ihr akrobatisches Können zeigten. Rasant und bunt tobte das Showtanzballett – Gemeinschafts-choreographie - als gar nicht gruselige Monster über die Bühne und das Männerballett – unter Leitung von Martina Schmeiser und Daniela Pfeifer - schwangen graziös die Beine zu Cancan-Takten. Traumhaft schön und wie immer das Glanzstück am Ende der Sitzung waren die Showpearls - Trainerin Valeria Stimatini - , die dieses Jahr mit fantastischen Kostümen und einer grandiosen Show Arielles Unterwasserwelt auf die Wicker Wacker-Bühne zauberten.


Den Hausorden, die „Silberne Ente“ am Bande für 11 jährige Aktivität bei den Wicker-Wackern erhielten: Eileen Deponte und Alexandra Heger


Text mit freundlicher Genehmigung der BNN